|
|
|
 |
 |
 |
 |
AKTUELLES |
 |
|
|
Liebe Bündnispartner von Heimat und Zukunft in Brandenburg, unser Vorstandsmitglied Christoph Schilka hatte diese Woche in der Lausitzer Rundschau Gelegenheit, unsere Positionen zur Energiepolitik darzustellen. Das Interview habe ich Ihnen in die Anlage gepackt, ebenso die gerade abgegebene ausführliche Stellungnahme des Umweltverbandes Grüne Liga zur Energiestrategie der Landesregierung. Herzliche Grüße aus Lennewitz Ihr Reinhard Jung -- Bauernbund Brandenburg Geschäftsführer Reinhard Jung Dorfstraße 20, 19336 Lennewitz Telefon (038791) 80200 Telefax (038791) 80201 http://www.heimatzukunft.de
braunkohlelr2012.pdf [432 KB]
http://www.heimatzukunft.de/images/stories/Braunkohle_LR.pdf
energiestrategiegrueneliga2012.pdf [365 KB]
|
|
|
Der schwedische Vattenfallkonzern stoppt Pläne, in großem Stil CO2 in Brandenburg zu verpressen.
Wir , die BÜRGERINITIATIVE GRÜNES TOR REHFELDE und all die anderen kritischen CCS-Bürgerinitiativen in Ostbrandenburg, begrüßen die Entscheidung Vattenfalls, sich aus dem umstrittenen Neubau eines Kohlekraftwerkes mit CCS-Technik zurückzuziehen.
Trotz Erleichterung in den von der geplanten Verpressung des Klima-gases Kohlendioxid (CO2) potentiell betroffenen Regionen um Beeskow (Oder-Spree) und Neutrebbin (Märkisch-Oderland) betrachten wir aber die Ankündigung mit Skepsis. So hat der Konzern zwar das konkrete Projekt aufgegeben, aber sich dennoch nicht komplett von der CCS-Technologie verabschiedet. Der Konzern verkündete, auch weiterhin die CCS-Pilotanlage Schwarze Pumpe weiter betreiben zu wollen. Außerdem wird seitens des schwedischen Energiekonzernes nach wie vor der Aufschluss neuer Tagebaue in Jänschwalde Nord und Welzow geplant.
Wir werden gemeinsam mit den anderen Bürgerinitiativen Brandenburgs, der Altmark und Schleswig Holsteins weiter für ein CCS- Unterlassungs-gesetz, das mittelfristige Ende der Kohleverstromung und für eine konse-quente Energiewende streiten.
Energiewende und CCS schließen sich gegenseitig aus.
Wir rufen auf, dies anlässlich der nächsten Sitzung des Vermittlungsausschusses zu demonstrieren:
am 14.12.2011 ab 11 Uhr vor dem Gebäude des Bundesrates, Leipziger Straße 3-4 in Berlin!
|
|
|
Potsdam, 05.12.2011
Pressemitteilung Platzeck und Christoffers sehen Verantwortung für Vattenfall-Verzicht bei Bundesregierung
Mit Bedauern hat die Landesregierung heute auf die Entscheidung des Vattenfall- Konzerns reagiert, das Projekt eines Demonstrationskraftwerkes zur CCS-Technologie im Land Brandenburg angesichts eines ausstehendes Bundesgesetzes nicht mehr weiter zu verfolgen.
Ministerpräsident Matthias Platzeck erklärte: „In Anbetracht des Unvermögens der schwarz-gelben Bundesregierung, einen mehrheitsfähigen Gesetzentwurf vorzulegen, war die jetzige Entscheidung von Vattenfall absehbar. Die Bundesregierung muss sich ein halbes Jahr nach den Beschlüssen zum Atomausstieg immer mehr fragen lassen, wie sie eine wirkliche Energiewende hinbekommen will, ohne die Versorgungssicherheit in Deutschland und die Bezahlbarkeit von Energie in Frage zu stellen.“ Auch Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers betonte: „Ich nehme die Entscheidung zur Kenntnis. Sie bedeutet einen Rückschlag für den Klimaschutz.“ Platzeck betonte die Rolle der Braunkohleverstromung als Brückentechnologie. „In Anbetracht der ungeklärten rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland begrüße ich es, dass Vattenfall trotz des Verzichts auf den Bau eines Demonstrationskraftwerkes weiterhin am Konzept eines Kraftwerkneubaus am Standort Jänschwalde mit CCS-Technologie für den Zeitraum nach 2025 festhält. Wenn wir die Energiewende schaffen und den Industriestandort Deutschland nicht gefährden wollen, brauchen wir die Braunkohleverstromung als Brückentechnologie.“ Auch Christoffers bekräftigte seine Haltung, dass die Braunkohle so lange gebraucht werde, bis die Systemintegration der Erneuerbaren Energien gelungen sei. „Je schneller es uns gelingt, unser vordringliches Vorhaben, die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen so umzusetzen, dass sie grundlastfähig ist, desto schneller ist es möglich, aus der Stromerzeugung mit Braunkohle auszusteigen. Dafür ist die Entwicklung von Speichertechnologien genauso notwendig wie der Ausbau der Stromnetze. Um den Klimaschutz zu stärken, müssen wir die Energieeffizienz steigern, um den Energieverbrauch und damit den CO2-Ausstoß zu senken.“ Der Minister stellte klar, dass die Forschungen des GeoForschungsZentrums Potsdam am Standort Ketzin weitergeführt werden sollten. „Damit wollen wir deutlich machen, dass die Landesregierung an einer Klärung der offenen Fragen zu CCS und der wissenschaftlichen Fortentwicklung der Technologie interessiert ist“, sagte Christoffers. Er verwies darauf, dass die CCS-Technologie auch weiter ein Thema bleiben wird. Die Technologie könne bei erfolgreicher Erprobung in anderen europäischen Regionen eingesetzt werden, wenn die Frage der Speicherstruktur und CO2-Infrastruktur auf EU-Ebene geklärt sei.
Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Chef vom Dienst Telefon 0331 866 1359, Telefax 0331 866 1416, E-Mail presseamt@stk.brandenburg.de Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam Pressestelle, Telefon 0331 866 1509, Telefax 0331 866 1726, E-Mail: pressestelle@mwe.brandenburg.de
pmerklaerungzuvattenfall06122011.pdf [76 KB]
|
|
|
MOZ 06.12.2011
CO2-Speicherung: Vattenfall forscht weiter
Cottbus/Berlin (dpa) Der Energieversorger Vattenfall setzt auch nach dem Aus für das Milliarden-Projekt einer Speicherung des Klimagases CO2 auf diese Technologie. Vattenfall baue darauf, dass andere Unternehmen das CCS-Verfahren weiterentwickeln und zur Serienreife bringen, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Dann könne Vattenfall die CCS-Kraftwerkstechnologie kaufen und in den 2020er Jahren in Jänschwalde (Spree-Neiße) errichten. Dort geht das konventionelle Braunkohle-Großkraftwerk bis 2030 vom Netz. Mit dem CCS-Verfahren kann Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken und der Industrie vom Rauchgas abgetrennt, verflüssigt und unterirdisch gespeichert werden. Am Montag hatte der Deutschland-Chef von Vattenfall, Tuomo Hatakka, in Cottbus den Planungsstopp für ein CCS-Demonstrationskraftwerk in Jänschwalde verkündet. Die 300-Megawatt-Anlage sollte 1,5 Milliarden Euro kosten. Damit wollte Vattenfall ab 2016 die innovative Technik zur CO2-Speicherung großtechnisch erproben. Nach zweijährigem Tauziehen im Bundestag und Bundesrat liegt aber wegen des Widerstandes einiger Bundesländer noch immer kein CCS-Gesetz vor. Deshalb zog Vattenfall jetzt die Reißleine für die geplante Großinvestition. Die rot-rote Landesregierung in Potsdam hatte auf die Entscheidung mit Bedauern reagiert. Vattenfall werde sich aber weiter an der Erforschung der CCS-Technologie beteiligen, sagte die Sprecherin. Das betreffe auch die Pilotanlage eines Braunkohlekraftwerkes in Schwarze Pumpe (Spree-Neiße) und das europäische Speicherprojekt "CO2 Sink" in Ketzin (Havelland). Es gelte ebenso für Forschungen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus zur stofflichen Verwertung von Kohlendioxid und für ein Projekt in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz), wo Mikroalgen CO2 in Biomasse umwandeln.
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/999421
|
|
|
MOZ 05.12.2011
Vattenfall sagt Milliarden-Projekt zur CO2-Speicherung ab
Cottbus (MOZ) Der Energiekonzern Vattenfall beendet die Suche nach unterirdischen Kohlendioxid-Endlagern. „Die Speicheraktivitäten in Ostbrandenburg werden wir einstellen“, sagte Hartmuth Zeiß, Braunkohle-Chef des Konzerns, am Montag in Cottbus. Hintergrund ist die gestern von Vattenfall verkündete Entscheidung, die Planungen für das 1,5 Milliarden Euro teure Demonstrationskraftwerk für die CCS-Technologie in Jänschwalde (Spree-Neiße) zu stoppen. Zu diesem „schmerzhaften“ Schritt sah sich das Unternehmen nach eigenen Angaben gezwungen, da das Bundesgesetz zur Erprobung der CCS-Technik „nicht praxistauglich“ sei. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bedauerte die Entscheidung. Vattenfall und die Landesregierung erhoffen sich durch CCS einen Beitrag zum Klimaschutz. Aus Sorge vor einem Entweichen von Kohlendioxid aus den unterirdischen Lagern hatten Bürgerinitiativen in Ostbrandenburg Proteste gegen das Vorhaben organisiert. Tuomo Hatakka, Vattenfalls Deutschlandchef, trägt eine betont düstere Miene zur Schau. Der 55 Jahre alte Finne macht während der Pressekonferenz in Cottbus keinen Hehl aus seiner Enttäuschung – vor allem über die Bundesregierung. Es habe dort „keinen hinreichenden Willen“ gegeben, die CCS-Technik voranzutreiben. „Seit Monaten haben wir darauf hingewiesen, dass die Zeit läuft. Heute ist es 5 nach 12 Uhr. Der von uns gesteckte Zeitplan ist nicht mehr einzuhalten.“ Das schließlich von der Bundesregierung verabschiedete CCS-Gesetz biete weder Planungssicherheit noch den geeigneten rechtlichen Rahmen für eine Erprobung der Technologie, betont Hatakka. Der Bundestag hatte einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der CCS-Richtlinie mit einer Länderklausel verabschiedet, was in Brandenburg auf Ablehnung stieß. Hartmuth Zeiß, Chef der Braunkohlesparte von Vattenfall, ergänzt, dass nun ein bereits bewilligter EU-Förderantrag für das 1,5-Milliarden-Euro-Projekt in Jänschwalde rückabgewickelt werde. Das Unternehmen habe bislang in Europa 250 Millionen Euro in die Technologie investiert, mit der das bei der Braunkohleverstromung entstehende klimaschädliche Kohlendioxid tief unter die Erde gepresst werden soll. Das Geld sei dennoch gut eingesetzt, betonte Zeiß. Er sei überzeugt, „dass an CCS kein Weg vorbei geht“. Man werde die CCS-Testanlage in Spremberg weiterbetreiben, darüber hinaus genau verfolgen, wie sich die Technologie entwickelt und gegebenenfalls Komponenten einkaufen, um in zehn bis 20 Jahren Kraftwerke mit CCS-Technik ausrüsten zu können. Dazu werde ein erneutes CCS-Gesetz nötig sein. Mit Bedauern reagiert die Landesregierung auf das Aus für die Pläne. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) erklärt: „In Anbetracht des Unvermögens der schwarz-gelben Bundesregierung, einen mehrheitsfähigen Gesetzentwurf vorzulegen, war die jetzige Entscheidung von Vattenfall absehbar.“
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/999272
|
Brief an den Vermittlungsausschuss zum CCS Gesetz
|
Jeder kann WAS tun! Bitte nachfolgenden Brief bis zum 22.11.2011 kopieren, unterschreiben und dann an:
poststelle@stm.bwl.de, poststelle@sk.hamburg.de, poststelle@stk.mv-regierung.de, pressestelle@senfin.berlin.de, poststelle@fm.nrw.de, presse@staatskanzlei.saarland.de, poststelle@fimi.landsh.de, peter.altmaier@bundestag.de, Helmut.brandt@bundestag.de, joerg.essen@bundestag.de, christine.lambrecht@bundestag.de, heinrich.kolb@bundestag.de, Michael.Meister@bundestag.de, joachim.poss@bundestag.de, thomas.strobl@bundestag.de, office@sk.bremen.de, poststelle@masf.brandenburg.de, poststelle@stk.hessen.de, pressestelle@stk.bayern.de, poststelle@mj.niedersachsen.de, poststelle@msagd.rlp.de, presse@sk.sachsen.de, poststelle@tsk.thueringen.de, berlin@volkerbeck.de, dagmar.enkelmann@bundestag.de, elke.ferner@wk.bundestag.de, stefan.mueller@bundestag.de, ulrich.maurer@bundestag.de, thomas.oppermann@bundestag.de, karl.schiewerling@bundestag.de, antje.tillmann@bundestag.de
senden!
Sehr geehrte Mitglieder des Vermittlungsausschusses,
Sie sind aufgerufen, über ein Gesetz zu entscheiden, das die unterirdische Speicherung von CO2 erlauben soll, das sog. CCS-Gesetz. Der Bundesrat hat dem Gesetz weder zugestimmt noch hat er den Vermittlungsausschuss angerufen. Der Bundesrat war offenbar der Auffassung, dass auch Nachbesserungen das Gesetz nicht zustimmungsfähig machen können.
Nun hat die Bundesregierung den Vermittlungsausschuss angerufen. Sie will ein solches Gesetz unbedingt durchsetzen.
Etwa die Hälfte des Territoriums der Bundesrepublik Deutschland wäre betroffen, wenn die unterirdische Lagerung von CO2 in dem Umfang, wie es das sog. CCS-Gesetz vorsieht, erlaubt wird. Darum fühle auch ich mich betroffen. Ich sehe ganz konkrete Gefahren, die mit einer Verpressung von Kohlendioxid im Boden verbunden sind:
Bei dem unterirdisch zu lagernden CO2 handelt es sich nicht um reines CO2, was gefährlich genug wäre, sondern zwangsläufig werden auch tonnenweise Giftstoffe wie Arsen, Quecksilber, Blei, Dioxine usw. im Boden verpresst; das Grundwasser würde in einem Radius von bis zu 100 km um die Lagerstätten gefährdet; Haftungsfragen können gar nicht hinreichend geklärt werden, da die Lagerung auf mehrere Hundert Jahre angelegt ist; Forschungsgelder würden gebunden für Technologien, die nicht zukunftsweisend sind, statt die Erforschung und den Einsatz erneuerbarer Energien voranzutreiben …
Auch der Hinweis darauf, dass von Seiten der EU Sanktionen drohen, wenn Deutschland die Richtlinie 2009/31 nicht endlich durchsetzt, vermag mich nicht zu überzeugen. Denn Artikel 4 Abs. 1 Satz 2 der Richtlinie sieht vor, dass die Mitgliedstaaten das Recht behalten, keinerlei Speicherung auf der Gesamtheit ihres Hoheitsgebietes zuzulassen. Damit kann eine Umsetzung der EU-Richtlinie in das nationale Recht eines Mitgliedslandes ohne weiteres also auch darin bestehen, die geologische Speicherung von CO2 in ihrem Hoheitsgebiet nicht zu erlauben.
Ich fordere Sie auf, Ihre Verantwortung wahrzunehmen! Wenn Sie sich intensiv mit den Gefahren des Einsatzes der CCS-Technologie beschäftigen, können auch Sie nur zu dem Ergebnis kommen, dass die einzig richtige Lösung die Verabschiedung eines Gesetzes ist, das deren Anwendung verbietet!
Mit freundlichen Grüßen
Kathrin Krupski
Mitglied BÜRGERINITITIATIVE GRÜNES TOR REHFELDE
Rehfelde, 3.11.2011
|
|
|
Zusätzliche Presseinformation von Dagmar Enkelmann (MdB, Linke) zum Vermittlungsausschuß vom 09.11.2011:
Enkelmann brachte C02-Appell in Vermittlungsausschuss ein Der Appell und die Unterstützerliste der Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen für ein bundesweites CO2-Speicherverbot, die die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) am Dienstag abend vor dem Bundesrat entgegennahm, ist inzwischen an alle Mitgliedern des Vermittlungsausschusses gegangen. Initiativen-Sprecher Christfried Lenz hatte Enkelmann, die für DIE LINKE im Vermittlungsausschuss sitzt, beide Unterlagen vor Sitzungsbeginn überreicht. Alles in allem gehe die Zahl der Unterstützer des Appells, so Lenz, inzwischen in die Hunderttausend. Die Behandlung des CCS-Gesetzes vertagte der Vermittlungsausschuss dann später. "Unter Ausschluss der Öffentlichkeit soll nun offenbar ein CCS-Kompromiss ausgekungelt werden", kritisiert Enkelmann das Vorgehen. "Statt in Hinterzimmern zu tagen, sollten Bund und Länder alle Versuche beenden, die CCS-Technologie in Deutschland auf Umwegen doch noch durchzusetzen. DIE LINKE bleibt bei ihrer Forderung an die Bundesregierung, das CCS-Gesetz zurückzuziehen und stattdessen ein bundesweites Verbotsgesetz vorzulegen." Für Enkelmann ist klar, dass die Bundesregierung den wachsenden Widerstand der Bürgerinnen und Bürger endlich zur Kenntnis nehmen muss. "CCS ist wegen der unkalkulierbaren Risiken gegen den Willen der Bevölkerung nicht durchzusetzen. Darüber hinaus behindert CCS die dringend notwendige Energie- und Klimawende", betont sie weiter. Für Enkelmann ist auch der jetzt von den Grünen gemachte CCS-Vorschlag ein fauler Kompromiss. Es sei rechtlich äußerst fragwürdig, für die Industrie CCS zu gestatten, dies Stromkonzernen wie Vattenfall aber zu verweigern. Es wäre zudem unverantwortlich, wegen der so genannten Prozessemissionen der Industrie, die gegenwärtig nur rund zehn Prozent der deutschen Klimagase ausmachen, ein neues Endlagerproblem zu schaffen. Die Grünen öffneten so am Ende ein Tor, um die Speicherung von CO2 doch noch zu ermöglichen.
|
|
|
NEIN zu neuen Braunkohle-Tagebauen!
https://service.greenpeace.de/themen/klima/mitmach_aktionen/aktion/petition/gegen_den_neuen_tagebau_in_welzow/
https://service.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/U-Liste-Stellungnahme_gegen_Braunkohletagebau.pdf
http://www.greenpeace.de/themen/klima/kampagnen/gegen_braunkohle_ihre_stimme_fuer_die_lausitz/
|
|
|
informationundappell.pdf [85 KB]
kurzfassunginformationundappell.pdf [68 KB]
appellmitunterschriftenliste.pdf [56 KB]
erlaeuterungzumaktionsablauf.pdf [45 KB]
Bitte senden Sie die Unterschriftenlisten bis 17.09. an folgende Anschrift unserer Partner-Bürgerinitiative:
Bürgerinitiative Kein CO2 Endlager Altmark Postfach 13 16 39633 Gardelegen
|
|
|
Stellungnahme des Herrn von der Marwitz zum CCS-Gesetz vom 06.07.2011
110706mdbmarwitzstellungsnahmeccsgesetz.pdf [63 KB]
„Deutscher Bundestag“
Berlin, Donnerstag, den 12. Mai 2011 108. Sitzung, Plenarprotokoll 17/108, Tagesordnungspunkt 6, Seite12353-12365 „Gesetz zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (Drucksache 17/5750)“
http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17108.pdf
Berlin, Freitag, den 18. Dezember 2009Sitzung, Plenarprotokoll 17/13, Tagesordnungspunkt 19, Seite 1091/1092/1095-1106„Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Drucksache 17/156)“
http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17013.pdf
Berlin, Mittwoch, den 06.Mai 2009Sitzung, Plenarprotokoll 16/219, Tagesordnungspunkt 4, Seite 23905-2391„Gesetz zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid (Drucksache 16/12782)“ http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/16/16219.pdf
„Deutscher Bundestag Wissenschaftliche Dienste“ Sachstand: Zur Reichweite des § 2 Abs. 5 des Entwurfs eines Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes (BT-Drs. 17/5750) http://oliver-krischer.eu/fileadmin/user_upload/gruene_btf_krischer/2011/CCSGutachtenWiDiBundestag.pdf
„Interessantes“
Demokratie im Internet „Abgeordnete näher betrachtet: Grunddaten und Parlamentarische Arbeit, d.h. Redebei-träge, Abstimmungsverhalten, Nebentätigkeiten und Ausschussmitgliedschaften“
http://www.abgeordnetenwatch.de/abgeordnete-337-0.html
Pressemitteilung von Hans-Georg von der Marwitz Mitglied des Deutschen Bundestages "Ein CCS-Gesetz nur für Brandenburg!"
110512pmmdbmarwitzccsgesetzerstelesung.pdf [23 KB]
Hier an dieser Stelle für Interessierte zum Thema CCS einige Links:
greenpeace-Berlin zu CCS:
http://www.greenpeace-berlin.de/themen/energie/ccs/index.html
http://www.greenpeace-berlin.de/themen/energie/ccs/ccs-definition/index.html
http://blog.greenpeace.de/blog/2011/03/03/das-bmu-moechte-nicht-dass-ihr-seine-studien-lest/
Rundfunk Berlin-Brandenburg/ Ozon CO2 versenken- Endlager Brandenburg? http://www.rbb-online.de/ozon/archiv/ozon_unterwegs_am5/co2_versenken___endlager.html
Norddeutscher Rundfunk/ Schleswig Holstein Magazin Was ist CO2 Speicherung? http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s-h_magazin/media/shmag8315.html
CCS-Rahmenbedingungen des Umweltschutzes für eine sich entwickelnde Technik http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3804.pdfRundfunk Berlin-Brandenburg/ OzonCO2 versenken- Endlager Brandenburg
Karte: Potentielle CO2-Endlager in Deutschland, in Salzwasser führendem Tiefengestein http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/CO2-Lager-HuettenWerke.pdf
Tabelle: Potentielle CO2-Endlager in Deutschland, in Salzwasser führendem Tiefengestein http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/CO2Endlager.pdf
Gutachten zur geplanten Kohlendioxid-Einlagerung (CCS) in der Antiklinal-Struktur Neutrebbin, Ostbrandenburg. http://www.co2bombe.de/joomla/images/stories/co2/krupp_gutachten_1_neutrebbin_final.pdf
Karte: geplante CO2-Endlagerung in Brandenburg http://www.co2bombe.de/joomla/images/stories/co2/kartea4.pdf
Erlaubnisbescheid Neutrebbin http://www.lbgr.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/1NeutrebbinErlaubnisbescheidMitUrkunde.pdf
Karte Erlaubnisfeld Neutrebbin http://www.lbgr.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Erlaubnisfeld_Neutrebbin.pdf
Hauptbetriebsplan Aufsuchungsarbeiten in Bezug auf den bergfreien Bodenschatz Sole im Erlaubnisfeld Birkholz-Beeskow http://www.lbgr.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Bkh_HBP_Finale.pdf
Karte Erlaubnisfeld Birkholz-Beeskow http://www.lbgr.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Bkh_HBP_Anl_1.pdf
Urkunde Erlaubnisfeld Birkholz-Beeskow http://www.lbgr.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Anlage%201und2_Aufsuchung%20bergfreier%20Bodenschätze_Bkh_20090306.pdf
Geologische Kurzstudie zu den Bedingungen und möglichen Auswirkungen der dauerhaften Lagerung von CO2 im Untergrund http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/20101118_klima_energie_ccs_studie.pdf
Kohlekraftwerke, keine Lösung, sondern Risiko 5 Argumente gegen Abscheidung und Speicherung von CO2 http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Ansicht_flyer_css.pdf
Fraunhofer Institut Bewertung von Verfahren zur CO2-Abscheidung und -Deponierung/Abschlussbericht http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn:nbn:de:0011-n-48355-18.pdf
Fraunhofer Institut Bewertung von Verfahren zur CO2-Abscheidung und -Deponierung/Zusammenfassung http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn:nbn:de:0011-n-483552.pdf
BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe http://www.bgr.bund.de/cln_178/nn_335066/DE/Themen/Geotechnik/CO2-Speicherung/co2-speicherung__node.html?__nnn=true
BUND Gutachten: Abscheidung und Endlagerung von CO2 aus Kohlekraftwerken birgt enorme Risiken http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/20101125_klima_energie_ccs_gutachten_zusammenfassung.pdf
BUND Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz) http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/20100827_energie_ccs_gesetz_stellungnahme.pdf
BUND Keine Zukunft für Kohlekraftwerke, Widersprüche der aktuellen Energiepolitik http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/klima/20100800_klima_keine_zukunft_kkw_klimafakten.pdf
BUND Position CO2 Abscheidung in fossilen Kraftwerken http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/20060600_energie_co2_abscheidung_position.pdf
Der Film lief seit 18. März .2010 in Kinos auf mehreren Kontinenten, war 2010 Deutschlands erfolgreichster Kinodokumentarfilm. Seine Botschaft: Der Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien ist jetzt möglich. Einzige Voraussetzung: Wir müssen diesen auch wollen! http://videos.arte.tv/de/videos/die_4_revolution-3863244.html
http://www.rbb-online.de/ozon/archiv/ozon_unterwegs_am3/energieschlacht_um.html
|
|
|
|