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BRAUNKOHLE
 

Greenpeace Unterschriftenaktion: GEGEN NEUE TAGEBAUE

https://service.greenpeace.de/themen/klima/mitmach_aktionen/aktion/petition/gegen_den_neuen_tagebau_in_welzow/




 



 

Mitmachen lohnt sich!!!!!
Jetzt Stellungnahmen gegen Umsiedlung von 810 Brandenburgern abgeben!
Helfen Sie mit Ihrer Einwendung, den Tagebau Welzow-Süd II zu verhindern!
Der Vattenfall-Konzern will seine klimaschädliche Braunkohleverstromung dauerhaft weiter betreiben und dafür den Tagebau Welzow-Süd II aufschließen. 810 Menschen würden umgesiedelt, das Lebensumfeld tausender weiterer dauerhaft zerstört.
Bis zum 30. November 2011 können alle Bürger Einwendungen im laufenden Planverfahren erheben.
Wehren Sie sich mit uns gegen diesen Plan!
Sie können den beiliegenden Musterbrief als Einwendung benutzen.
Stimmen aus der Region:
"Wir rufen die Bürger auch außerhalb der Lausitz auf, uns mit einer Einwendung zu unterstützen. Wir Proschimer wollen unsere Heimat behalten." sagt Ortsvorsteherin Petra Rösch, die zugleich Geschäftsführerin der Landwirte Proschim GmbH ist. "Wir sollen unsere Ackerflächen verlieren und nur noch auf der Bergbaukippe wirtschaften, wo die Böden erst nach Jahrzehnten annehmbare Erträge bringen. Der Firmenverbund Proschim fürchtet um die Existenz seiner derzeit 89 Angestellten, falls der Tagebau kommt. Deshalb kämpfen wir mit aller Kraft für Proschim und gegen Vattenfalls Pläne." sagt Petra Rösch.
Neben den Umsiedlern sehen auch diejenigen den Tagebau als Bedrohung, denen ein Leben am Rande der Grube bevorstünde. Während die Stadt Welzow zur Halbinsel im Tagebau würde, droht dem nahe gelegenen Dorf Lieske ein ähnlich dramatisches Schicksal: "Wir Liesker leben seit Jahrzehnten mit dem Restloch. Die Kippenstraße nach Kleinkoschen ist eines Tages weggerutscht, einfach so. Kommt noch der Tagebau Welzow II von der anderen Seite, leben wir an der Grubenkante wie auf einem Bahndamm. Die letzten gewachsenen Flächen um Lieske und Bahnsdorf herum würden verschwinden." sagt Christoph Wobar aus Lieske.

Was ist geplant?
Der Vattenfall-Konzern will südlich von Cottbus weitere 1900 Hektar abbaggern, um Braunkohle für seine Kraftwerke zu gewinnen. Dort würden daraus 204 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 freigesetzt. 810 Menschen sind dieser Planung im Weg und müßten aus Proschim, Lindenfeld und Welzow umgesiedelt werden. Die Stadt Welzow würde auf einer Halbinsel und der Ort Lieske auf einem schmalen Streifen zwischen altem und neuem Bergbau eingeklemmt, Bahnsdorf stünde direkt an der Tagebaukante. Von 2027 bis 2042 würde hier Kohle gefördert, danach ein "Welzower See" von 1600 Hektar Fläche geflutet, der aber wie die benachbarten Tagebauseen versauern und wegen Rutschungsgefahr gesperrt werden könnte. Der Planentwurf ist in den Ämtern und Landkreisen ausgelegt sowie im Internet veröffentlicht. (www.gl.berlin-brandenburg.de)
Bin ich betroffen?
Ja, auch wenn Sie weit vom Plangebiet entfernt wohnen. Die von Kohlekraftwerken verursachte Klimaveränderung findet überall statt. Die Schäden am Wasserhaushalt betreffen ganze Einzugsgebiete, so z.B. der Spree. Und Sie können die vor Ort lebenden Menschen unterstützen!
Arbeitsplätze...
Wie viele Arbeitsplätze Welzow II sichern könnte, wurde bisher gar nicht ermittelt. In jedem Fall wären es weniger als heute. Gleichzeitig würden Jobs in Landwirtschaft und Gewerbe bedroht. Nur zwanzig Jahre Bergbau gefährden Lebens- und Arbeitsgrundlagen späterer Generationen.
Wie wehren Sie sich gegen den Tagebau?Senden Sie den beiliegenden Musterbrief ausgefüllt und unterschrieben ab oder verfassen Sie eine eigene Einwendung! Motivieren Sie Freunde und Nachbarn dasselbe zu tun! Wenn Sie als Bewohner oder Grundeigentümer spezielle Belange vorbringen möchten, helfen wir gern beim präzisen Formulieren Ihrer Einwendung. Wenn Sie eine individuelle Einwendung verfassen, behalten Sie unbedingt eine Kopie! Sicher ist es, Ihre Einwendung per Einschreiben abzusenden. Eine andere Möglichkeit ist, sie (bis zum 27.11.) an uns zu schicken, wir organisieren dann eine gemeinsame Übergabe. Wenn Sie im betroffenen Gebiet wohnen, sprechen Sie ihre Gemeindevertreter oder Stadtverordneten an, damit sich auch Ihre Kommune deutlich gegen den Tagebau ausspricht. Lassen Sie sich nicht verunsichern. Aus Einwendungen kann und darf Ihnen kein Nachteil entstehen. Im Gegenteil: Nur so können Sie ihre Rechte wahren und vertreten. Ich habe schon eine Einwendung geschrieben...
Innerhalb der Frist, also bis zum 30. November 2011 können Sie Ihre Stellungnahme jederzeit auch ergänzen. So können Sie z.B. den Musterbrief zusätzlich absenden, wenn er weitere Argumente enthält. Beide Schreiben müssen dann von der Behörde berücksichtigt werden.
Was ist ein Braunkohlenplanverfahren?
Braunkohlenpläne legen "Vorranggebiete" für den Tagebau fest. Sie gehören in Brandenburg zur Landesplanung, in Sachsen zur Regionalplanung. Ein Braunkohlenplan ist noch keine Genehmigung. Diese ist zusätzlich notwendig, wofür Vattenfall bisher noch keinen Antrag (Rahmenbetriebsplan) gestellt hat. Das Planverfahren Welzow II wird in Brandenburg und Sachsen zugleich durchgeführt, weil 46 Hektar Abbaufläche auf sächsisches Gebiet reichen.

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GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus
c/o Straße der Jugend 94; 03046 Cottbus, 0355-4837815, 0151-14420487
Jeder Euro hilft: www.lausitzer-braunkohle/helfen.php


Rundbrief:
kohlerundbrief20111010welzow.pdf [431 KB]



Musterbrief:
bkplwelzowmusterbrief.pdf [15 KB]



Bündnis Heimat und Zukunft in Brandenburg:

http://www.heimatzukunft.de/