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Ziele
Wir verstehen unser Rehfelde als
Tor zur Märkischen Schweiz naturverbunden mit hoher Wohn-und Lebensqualität
Unsere Forderung:
STOPP dem geplanten Bau von Umgehungsstraßen über die Wiesen und durch das Landschaftsschutzgebiet im Gebiet Rehfelde und Strausberg!
Die Landesregierung Brandenburg plant den Bau einer Umgehungsstraße (OU) Strausberg/Hennickendorf und Südspange Strausberg.
Dieses Vorhaben soll zu einer Entlastung der Umgehungsstraße Tasdorf bis Eggersdorf, der Minderung des Durchgangsverkehrs auf der Straße durch Eggersdorf sowie in der Ernst-Thälmann-Straße in Strausberg führen.
Jedoch: Mit der geplanten Umgehungsstraße wird dieses Ziel nicht erreicht, die Strausberger Straßenverkehrsprobleme werden dadurch nicht gelöst.
Vielmehr werden schwerwiegende negative Folgen eintreten:
1. Erhebliche Minderung der Lebensqualität der Einwohner von Rehfelde und Anderer durch Abtrennung des wohnumfeldnahen Erholungs-/Freizeitraumes und einer starken Lärm-und Abgaserzeugung. (Die Verkehrsbelastung soll bei 12.000 Fahrzeugbewegungen pro Tag sein, dies entspricht in etwa dem derzeitigen Verkehrsaufkommen der B1 in Tasdorf).
2. Vernichtung der Lebensleistung der insbesondere unmittelbar als auch mittelbar von dieser OU betroffenen Einwohner, die nun befürchten müssen, dass der Wert ihrer Grundstücke und Häuser wegen der sich verschlechternden Umweltqualität fallen wird.
3. Für Kinder wird diese OU eine erhebliche Gefahr sein.
4. Zerstörung der touristischen Infrastruktur durch Zerschneidung bestehender Wanderrouten, Radwege bzw. geschlossener Erholungsräume (Wald) für die berlinnahe Region.
5. Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Entwicklung der Tourismusregion Strausberg/Märkische Schweiz. Das Landschaftsbild wird unwiderruflich zerstört, touristische Infrastrukturen abgetrennt und es entsteht dauerhafter Lärm in einer „ruhigen“ Landschaft.
6. Flora und Fauna werden auf einer Fläche von ca. 80.000 qm vollkommen vernichtet, der Boden wird asphaltiert. Im Wald (Landschaftsschutzgebiet) wird auf einer Fläche von 138.000 qm jeder Baum gefällt, nicht mitgerechnet das vielfältige Buschwerk. Das sind 6 % der Waldfläche der betroffenen Landschaftsschutzgebiete (Rehfelder Heide, Dickmantel und Collegenberge).
7. Verstoß gegen das 6. Umweltaktionsprogramm der Europäischen Union durch die Zerschneidung des Biotopverbundes zwischen den Lebensräumen westlich von Strausberg (Postbruch, Bötzsee, Annatal ...) und den im Raum Rehfelde bestehenden Lebensräumen (Herrensee, Lange Dammwiesen, Rehfelder Heide, Garzauer und Garziner See-und Bruchlandschaft ...) Die Möglichkeit für einen Ortswechsel und Populationsaustausch von einheimischen Tieren mit größeren Arealansprüchen , die eine Erhaltung von Korridoren und großflächig unzerschnittenen Landschaftsräumen voraussetzt, ist nicht mehr gegeben.
8. Von den ehemaligen Klärbecken her und entlang der Trasse durch den Wald wird ein ununterbrochener Lärm auf Rehfelde branden.
9. Konsequente Ablehnung der Strausberger Südspange!
- Einkesselung des Fasanenparks zwischen Südspange und OU Strausberg/Hennickendorf
- Sackgasse! Südspange und OU Strausberg/Hennickendorf enden unabhängig voneinander auf der dann überlasteten L233
Wir alle können den Bau dieser Ortsumgehung verhindern!
Schließen wir uns zusammen, wie wir es bereits mit unseren Einwänden an den Landesbetrieb Straßenwesen so vielfältig getan haben!
Unser Ziel ist die Modernisierung der S-Bahn-Strecke inklusive wesentlich mehr Parkmöglichkeiten (P+R) und Taktzeitverkürzungen sowie die Anbindung der Ostbahn an den Schnellverkehr (Ostkreuz/Hauptbahnhof).
Rehfelde -Tor zur Märkischen Schweiz
naturverbunden, mit hoher Wohn-und Lebensqualität
Unser Ziel ist, das Wohnen und Leben in Rehfelde durch Verkehrsberuhigungen attraktiver zu gestalten. Wandern, Radfahren und Erholung in unserer einzigartigen Umgebung muss für jedermann gefahrlos möglich sein.
Deshalb setzen wir uns ein für:
- Vermeiden der Lärmfalle und eines erhöhten Verkehrsaufkommens durch Unterlassen der Anbindung als Haupterschließung der Karl-Liebknecht-Straße im Bereich Schlagweg. Siedlungsanbindung als Anliegerstraße hier ja, Siedlungsdurchfahrt durch Anbindung im Bereich Garzau -NEIN!!
- Ausbau der Rudolf-Breitscheid-Straße vom Kreisel bis zur Waldpromenade als Anliegerstraße
- Einstellen des Projektes „Anbindung des Klosterdorfer Weges an die Landesstraße L 233“
- Herabsetzen der Höchstgeschwindigkeit an allen bewohnten Hauptverkehrsstraßen unseres Ortes (Schlagweg, Ernst-Thälmann-Straße vom Kreisel bis zur Bahnhofstraße, Bahnhofstraße) in der Zeit von 22 – 06 Uhr von 50 auf 30 km/h
- 30 km/h vor unserer Schule und der Kita in Werder
- Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h auf 50 km/h auf dem Schlagweg
- Schluss mit der Raserei in der Zone 30, Verkehrsberuhigungskonzept!
- Durchgängiges Fuß-und Radwegekonzept in der Ernst-Thälmann-Straße
- Erhaltung des Naherholungsgebietes Rehfelde
Deshalb haben wir eine Bürgerinitiative gegründet, in der wir alle Kräfte bündeln wollen, die gegen diese Ortsumgehung und für ein attraktives Rehfelde sind. Hierzu zählen selbstverständlich auch die betroffenen Bürger der anderen Gemeinden und der Stadt Strausberg.
Verhindern Sie gemeinsam mit uns dieses Bauvorhaben! Wir sind die Bürgerinitiative „Grünes Tor Rehfelde“. Schließen Sie sich uns an, unterstützen Sie uns!
Gemeinsam sind wir stark!
Ortsumgehung Hennickendorf auf einer größeren Karte anzeigen